Erziehungsverantwortung stärken

Sprecherin: Stephanie Kötschau

Kontakt: Zur Koordination Ihrer Anfragen steht Ihnen Frau Obenhack im Koordinationsbüro der Kreisverwaltung gerne zur Verfügung: 
Telefon: 06641/977-3404 
E-Mail: sandra.obenhack(at)vogelsbergkreis.de

Grundsätzlich gilt: die Arbeitsgruppen sind offen für alle Menschen, die ihre Ideen einbringen wollen.

Nächstes Treffen:


Stephanie Kötschau neue Sprecherin

Stephanie Kötschau ist die neue Sprecherin des Handlungsfeldes „Erziehungsverantwortung stärken“ im Vogelsberger Familienbündnis. Dieses Bündnis wurde vor knapp zehn Jahren ins Leben gerufen, um die Region noch familienfreundlicher zu machen. Acht einzelne Handlungsfelder wurden gebildet, die sich verschiedenen Themenschwerpunkten widmen. Einer davon eben ist „Erziehungsverantwortung stärken“.

„Familien“, sagt Stephanie Kötschau, „kommt in der Gesellschaft eine tragende Rolle zu, nämlich die Kindererziehung.“ Wenn Eltern in der Erziehungsverantwortung unterstützt werden, „ist das auch ein zentraler Baustein nachhaltiger Familienpolitik“, betont die ehrenamtliche Kreisbeigeordnete, die seit Juli auch Beauftragte für Integration, Inklusion und Gleichstellung ist.

„Im Handlungsfeld Erziehung habe ich als Beauftragte das Gefühl, wirklich etwas bewegen zu können“, betont die neue Sprecherin. Hinzu kommt: „Als Mutter einer Tochter kann ich mich gerade in diesem Arbeitsfeld fundiert einbringen.“


Was brauchen kleine Kinder zum Großwerden?“

Vortrag der Bindungsforscherin Prof. Dr. Eva Rass – Lebendige Podiumsdiskussion in der Lauterbacher Sparkassen-Aula – 100 Besucher – Veranstalter: Kinderschutzbund Lauterbach und Bündnis für Familie Vogelsbergkreis

Am Mittwoch, 8. Oktober, fand in der Aula der Sparkasse Oberhessen in Lauterbach eine Podiumsdiskussion anlässlich des Deutschen Kindertages statt. Thema des Abends: „Was brauchen kleine Kinder zum Großwerden?“.

Der verstärkte Ausbau der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren ist eine Reaktion auf die Veränderungen der Familienstrukturen und die veränderten Rollenauffassungen von Vätern und Müttern – sowie in vielen Fällen eine Folge ökonomischer Notwendigkeiten. Die Bedeutung der Betreuung von Kindern unter drei Jahren in Kindertagesstätten wächst. Vor dem Hintergrund meist leerer kommunaler Kassen muss dennoch ein hohes Niveau von Bildung und Erziehung erreicht werden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird immer wichtiger – und gleichzeitig wünschen sich Eltern in den Einrichtungen die bestmögliche Entwicklung ihrer Kinder.

Die Bedeutung der Bindung für die kindliche Entwicklung thematisierte Prof. Dr. Eva Rass, Psychoanalytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin. Sie sprach über neuere Erkenntnisse zur Bedeutung der Bindung im frühen Kindesalter.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion wurde die Bedeutung der Bindung an Mutter und Vater einerseits und die gesellschaftliche Bedeutung guter staatlicher und kommunaler Betreuungsangebote auf der Grundlage einer wertschätzenden Pädagogik andererseits beleuchtet.

Teilnehmende auf dem Podium waren neben Frau Prof. Dr. Rass die berufstätige Mutter Ana Bender, Erwin Fauss (Diplom-Pädagoge und Fachbereichsleiter Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Lauterbach), Susanne Kaiser (Erwachsenenpädagogin MA, Systemische Beraterin und Therapeutin SG), Gerhard Merz (MdL, Sozial- und familienpolitischer Sprecher, Stellv. bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzender des Kinderschutzbundes Gießen), die berufstätige Mutter Friederike Prömse-Schneider und Anett Wunderlich (Diplom-Sozialpädagogin, Familienservice-Frühe Hilfen in der Vogelsberger Kreisverwaltung).

Das Publikum beteiligte sich mehrfach an der teilweise kontroversen Diskussion.

Die Veranstaltung wurde von der Diplom-Betriebswirtin Andrea Ortstadt (Vogelsberg Consult) moderiert.


In Lauterbach Ortsgruppe des Kinderschutzbundes gegründet

Der Gründungsimpuls für den Kinderschutzbund Lauterbach kam aus dem Handlungsfeld „Erziehungsverantwortung stärken“ im Bündnis für Familie des Vogelsbergkreises. Dort arbeitet die Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Schotten, Marianne Zimmer, mit. Der Vorschlag wurde aufgegriffen: jetzt hat auch Lauterbach eine Ortsgruppe des Kinderschutzbundes. Menschen aus der Region Alsfeld, Schlitz und Lauterbach wollen sich intensiv um die Rechte und Lebensperspektiven der Kleinsten der Gesellschaft kümmern. Vorsitzende in der Gründungsversammlung wurde die Kinderärztin Dr. Simone Schwarzer.

Informationen über die Arbeit des Ortsverbandes des Kinderschutzbundes Lauterbach können Interessierte über folgende Email-Kontakte erhalten: Ingeborg.Gutberlet@gmx.de oder dianaruehl(at)gmx.de

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