Wir sind aktuelles "Bündnis des Monats März 2018"

Es hätte nicht passender sein können: Im Jubiläumsjahr - das Bündnis für Familie im Vogelsbergkreis feiert zehnjähriges Bestehen - erreicht uns eine Interviewanfrage aus Berlin, genauer gesagt, von der Agentur, die alle lokalen Bündnisse für Familie in Deutschland betreut. Grund der Anfrage: Das Vogelsberger Familienbündnis ist das aktuelle "Bündnis des Monats März" und soll mit einem ausführlichen Porträt auf der Seite des Ministeriums zu den lokalen Bündnissen vorgestellt werden.

Herausgekommen ist ein gelungenes Porträt über das Wirken in den einzelnen Handlungsfeldern und die besonderen Aktionen wie der Wettbewerb "Zukunft Familie", die Auszeichnung "guter Beispiele im Ehrenamt" oder die "Samstage für gesundes Altern" als Nachfolge für die "Samstage gegen das Vergessen".

...und hier geht es zur Veröffentlichung


Eine kraftvolle und gut koordinierte Bürgerinitiative

„Das Bündnis wird daran arbeiten, den Vogelsbergkreis noch familienfreundlicher zu machen. Generationenübergreifende Aspekte sind dabei von besonderer Bedeutung. Dies soll erreicht werden durch das Sammeln von Wissen über die Situation von Familien, durch mehr Austausch und Kooperation, durch die Bündelung vorhandener und das Anregen neuer Angebote sowie durch das Schaffen von Öffentlichkeit.“

Das haben im März 2008 die 100 Gründungsmitglieder des Bündnisses – interessierte Bürgerinnen und Bürger, Politiker und Fachleute – im Bürgerhaus Romrod auf einer großen Urkunde unterschrieben. Und das ist der Handlungsmaßstab auch heute noch. In Deutschland gibt es 650 derartige lokale Bündnisse. 

Die wichtigsten Ziele des Vogelsberger Familienbündnisses sind:

Impulse setzen und Ideen vorbringen

  • die dazu beitragen, unsere Gesellschaft familien- und kinderfreundlicher zu machen,
  • die Generationen zueinander zu bringen,
  • die helfen, pragmatische neue Wege herauszufinden, Beruf und Kindererziehung, aber auch
  • Beruf und Pflege von Angehörigen unter einen Hut zu bringen.

Wichtigste Grundsätze:

Es wird partei-, konfessions-, themen- und generationsübergreifend in zurzeit acht Arbeitsgruppen gearbeitet. Die Partner im Bündnis kommen aus der Kreisverwaltung – Amt für Soziale Sicherung, Jugendamt, Amt für den ländlichen Raum und Gesundheitsamt – sowie aus der Wirtschaft, von Wohlfahrtsverbänden und von den Kirchen. Das Rückgrat der Arbeit sind die Impulse Dutzender ehrenamtlich tätiger Bürger und Bürgerinnen. Möchten Sie mitmachen?

Aus Sicht des Bündnis-Sprechers, Hans Dieter Herget, ist das Familienbündnis eine wirksame Kombination aus Haupt- und Ehrenamt. Wichtig hierbei ist das zuverlässige Begleiten, Unterstützen, Vernetzen, das Vor- und Nachbereiten aller Aktivitäten durch das Koordinationsbüro in der Kreisverwaltung. 

Der Blick ist auf alle Generationen gerichtet

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist kein Randthema. Es gehört in die Mitte der Gesellschaft. Unternehmen und Kommunen sind gefragt, kreative Lösungen im Interesse von Eltern und Kindern aber auch der Wirtschaft zu finden. Das Bündnis für Familie ist für die Kreispolitik zu einer wichtigen Ideenbörse geworden. Damit ist das Bündnis sehr politisch – aber nicht parteipolitisch.

Familienfreundlichkeit macht den Landkreis attraktiv.

Diese Attraktivität braucht gerade auch die Wirtschaft, um den Fachkräftemangel in den Griff zu bekommen, unterstreicht der Landrat. Das Thema gehört ganz oben auf die Tagesordnung.